Datensicherheit – Meine Strategie

SimonBlog

Heute möchte ich meine Strategie zu einer hoffentlich ausreichend hohen Datensicherheit vorstellen. Mir ist bewusst, dass es keine 100%ige Sicherheit vor Datenverlust gibt. Mit der Energie, die ich in meinen Backup-Workflow stecke, wird aber ein ganz solider Schutz erreicht.

Schematische Darstellung:

In der nebenstehenden Darstellung habe ich die verschiedenen Geräte und Prozesse einmal aufgezeigt. Weiter unten erkläre ich dann per Video und auch per Text, wie mein „Masterplan“ funktioniert.

Das nebenstehende Bild kann durch Klick vergrößert werden.

Erklärung im Video:

Erklärung in Textform:

  • Die Datensicherung beginnt bereits beim Erstellen der Fotos. Ich verwende bei wichtigen Aufträgen (etwa bei Hochzeiten) zwei Hauptkameras, in welchen sich jeweils zwei Speicherkarten befinden. Das gemachte Foto wird sofort auf beide Speicherkarten gespeichert.

  • Fällt eine Kamera aus, kann mit der zweiten weiter fotografiert werden. Eine kleinere dritte Kamera steht als weiteres Backup zur Verfügung, um selbst beim Ausfall von zwei Kameras noch weiter fotografieren zu können.

  • Nach dem Fotografieren entnehme ich eine Speicherkarte und kopiere die Fotos auf mein Macbook. Es wird also eine dritte identische Kopie erstellt.

  • Völlig automatisch kopiert mein Macbook via Cloud Station – Funktion die Bilder auf meine Diskstation (NAS-System). In dieser befinden sich insgesamt 4 Festplatten im RAID10-Verbund. Das bedeutet, dass die Daten hier gespiegelt werden. Eine Festplatte dürfte ausfallen und es wäre kein Datenverlust auf der NAS zu verzeichnen.

  • Parallel sichert das Macbook mit der Time Machine – Funktion von MAC alle Daten und den Status meines Macbooks auf die NAS. Die Fotos sind also nach wenigen Minuten bereits mehrfach kopiert und gesichert. Auch die Entwicklungsarbeiten, die ich auf dem Macbook mit Lightroom durchführe, werden per Time-Machine gesichert.

  • Über die Backup-Funktion von Lightroom werden meine Entwicklungseinstellungen ebenfalls auf der NAS gesichert.

  • Nach Auftragsabschluss verschiebe ich die Roh-Daten auf die NAS.

  • Zu diesem Zeitpunkt wurden die finalen JPG-Dateien aber auch schon an den Kunden übergeben. Also an einem anderen Ort, was vor Datenverlust durch Diebstahl, Brand etc. schützt.

  • Die finalen Fotos werden auf einem externen Server mittels passwortgeschützter ZIP-Datei gesichert. Der Server befindet sich dabei in Deutschland. Der Datenschutz hat hier noch einen größeren Stellenwert, als in so manch anderem Land dieser Welt. Diese Sicherung an einem anderen Ort schützt nochmals vor Datenverlust durch Diebstahl, Brand etc.

  • Da das RAID-System der NAS noch kein Backup im eigentlichen Sinn darstellt, wird mittels externer Festplatten ein weiteres Backup gefahren. In regelmäßigen Abständen sichere ich meine Daten auf diesen vom Stromnetz getrennten Festplatten. Die Trennung vom Stromnetz hat den Vorteil, dass die Backupfestplatten etwa durch Überspannungen (Blitzeinschlag) nicht zerstört werden können.

  • Um ganz sicher zu gehen wird das Backup der Daten abwechselnd auf einer zweiten Festplatte gesichert. Eine der beiden Festplatten wird dann an einem anderen Ort eingelagert. Auch hier gilt wieder die räumliche Trennung, die vor Datenverlust durch Diebstahl, Brand etc. schützt.

  • Natürlich sind alle Daten auf den externen Festplatten verschlüsselt, so dass kein Dritter auf die Daten zugreifen kann. Außerdem sind die Festplatten an einem Ort (vom Stromnetz getrennt) eingelagert, den ich für sicher und vertrauenswürdig halte.


Ich hoffe ich konnte dir einen Einblick geben, wie ich mich vor Datenverlust schütze. Falls du weitere Fragen hast, dann kontaktiere mich einfach. Sehr gerne helfe ich dir weiter.